Schlafhygiene: Regeln für besseren Schlaf
- Betten Testsieger Redaktion

- 26. März
- 2 Min. Lesezeit
Der Begriff Schlafhygiene klingt technisch, meint aber etwas Einfaches: alle Gewohnheiten und Bedingungen, die gesunden Schlaf unterstützen. Wer diese Regeln beherzigt, schläft schneller ein, durch und wacht erholter auf – ganz ohne Medikamente.
Ein regelmäßiger Rhythmus
Die wichtigste Regel der Schlafhygiene ist Regelmäßigkeit. Feste Zubettgeh- und Aufstehzeiten – auch am Wochenende – synchronisieren die innere Uhr. Springt der Rhythmus ständig hin und her, gerät der Körper in eine Art Dauer-Jetlag, der müde und unkonzentriert macht.
Das Bett ist zum Schlafen da
Im Bett zu arbeiten, fernzusehen oder lange am Handy zu scrollen, verwässert die Verknüpfung zwischen Bett und Schlaf. Das Gehirn soll lernen: Bett bedeutet Ruhe. Deshalb gehören Aktivitäten, die wach machen, aus dem Bett heraus.
Die richtige Schlafumgebung
Ein dunkles, kühles und ruhiges Schlafzimmer ist die Basis. 16 bis 18 Grad, Verdunklung und möglichst wenig Lärm schaffen ideale Bedingungen. Genauso wichtig ist die Unterlage: Eine durchgelegene Matratze oder ein unpassendes Kissen machen jede gute Schlafhygiene zunichte.
Licht am Tag, Dunkelheit in der Nacht
Tageslicht am Morgen stellt die innere Uhr und macht abends rechtzeitig müde. Wer den Tag im Dunkeln verbringt, bringt seinen Rhythmus durcheinander. Abends gilt das Gegenteil: gedämpftes Licht und keine hellen Bildschirme, damit das Schlafhormon Melatonin ungehindert ausgeschüttet wird.
Stimulanzien und Mahlzeiten im Blick behalten
Koffein am Nachmittag, Alkohol am Abend und schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafen stören den Schlaf. Alkohol macht zwar müde, sorgt aber für unruhigen, oberflächlichen Schlaf in der zweiten Nachthälfte.
Bewegung – aber zur richtigen Zeit
Regelmäßige Bewegung fördert tiefen Schlaf. Intensiver Sport spät am Abend kann jedoch aufputschen. Wer abends trainiert, sollte dem Körper danach genug Zeit zum Herunterfahren geben.
Fazit
Gute Schlafhygiene ist die Summe vieler kleiner Gewohnheiten: ein fester Rhythmus, eine kühle und dunkle Schlafumgebung, eine passende Matratze und der bewusste Umgang mit Licht, Koffein und Bewegung. Diese Regeln kosten nichts und sind die wirksamste Grundlage für erholsamen Schlaf.