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Schnarchen: Ursachen und was hilft

  • Autorenbild: Betten Testsieger Redaktion
    Betten Testsieger Redaktion
  • 16. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Schnarchen ist weit verbreitet und meist harmlos – aber lästig, vor allem für den Partner. In manchen Fällen steckt jedoch mehr dahinter. Wer die Ursachen kennt, kann gezielt gegensteuern und ruhigere Nächte schaffen.

Wie Schnarchen entsteht

Im Schlaf erschlafft die Muskulatur im Rachenraum. Strömt die Atemluft an dem erschlafften Gewebe vorbei, beginnt es zu vibrieren – das typische Schnarchgeräusch entsteht. Je enger die Atemwege, desto lauter das Schnarchen.

Häufige Ursachen

Die Rückenlage begünstigt Schnarchen, weil die Zunge nach hinten sinkt und den Rachen verengt. Auch Übergewicht, Alkohol am Abend, Rauchen sowie eine verstopfte Nase durch Erkältung oder Allergie spielen eine Rolle. Mit zunehmendem Alter erschlafft das Gewebe ohnehin stärker.

Was gegen Schnarchen hilft

Die Seitenlage ist die einfachste Maßnahme. Ein Nackenstützkissen, das die Seitenlage stabil hält, oder ein leicht erhöhtes Kopfteil können helfen, die Atemwege offen zu halten. Ein verstellbarer Lattenrost, mit dem sich das Kopfteil anheben lässt, leistet hier gute Dienste.

Lebensstil anpassen

Wer abends auf Alkohol verzichtet, schläft ruhiger, weil die Rachenmuskulatur nicht zusätzlich erschlafft. Auch der Abbau von Übergewicht und der Verzicht aufs Rauchen reduzieren das Schnarchen spürbar. Eine freie Nase – etwa durch Lüften und ausreichend Luftfeuchtigkeit – erleichtert das Atmen durch die Nase.

Wann ein Arzt gefragt ist

Setzt die Atmung im Schlaf wiederholt für Sekunden aus, gefolgt von lautem Schnarchen, kann eine Schlafapnoe vorliegen. Anzeichen sind starke Tagesmüdigkeit trotz ausreichend Schlaf und morgendliche Kopfschmerzen. In diesem Fall sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da Schlafapnoe ernsthafte gesundheitliche Folgen haben kann.

Fazit

Gegen harmloses Schnarchen helfen oft schon die Seitenlage, ein passendes Kissen, ein erhöhtes Kopfteil und der Verzicht auf Alkohol am Abend. Treten jedoch Atemaussetzer und starke Tagesmüdigkeit auf, gehört die Ursache ärztlich abgeklärt.

 
 

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